Trier – eine der ältesten Städte Deutschlands

Eine Stadt, die man von Nittel aus in nur 25 Minuten mit dem Zug erreichen kann … doch hat Trier noch mehr zu bieten als «nur» die Bauten der Römer? Es ist eine Stadt in der viele Nationen unter einem Himmel leben und nicht nur zur Römerzeit war vieles mit dem Weinbau verbunden.

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Elke Ries

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ttm GmbH

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Es ist egal, ob man aus der Eifel über die Berge hinweg ins Trierer Tal kommt oder sich entlang der Mosel der Stadt nähert, Trier wirkt auf Anhieb etwas reserviert. Die Mosel trennt die Stadt in zwei Teile. Doch wenn man erkannt hat, dass sich das Stadtleben hauptsächlich in einem von den Römern angelegten Quadrat abspielt, hat man schnell den Überblick über eine Stadt, die klein, fein und überschaubar ist.

Spätestens der Blick von der Mariensäule aus oder vom Petrisberg über Trier macht einem klar, warum diese Stadt immer wieder einen Ausflug wert ist. Hier finden sich zahlreiche Museen für jedermann. Archäologie und Geschichtsinteressierte finden im Rheinischen Landesmuseum alles, was man sich vorstellen kann. Im Geburtshaus von Karl-Marx erfährt man alles über den Sozialreformer und im Stadtmuseum wird einem die Stadt vom Mittelalter bis zur Neuzeit näher gebracht. Weiter gibt es noch das Museum am Dom, welches sich mit dem christlichen Trier befasst und das Spielzeugmuseum am Hauptmarkt mit Exponaten aus über 100 Jahren …

Möchte man sich doch die römischen Bauten ansehen, denn an denen kommt man eigentlich auch nicht vorbei, gibt es einige, die atemberaubend sind. Ein Muss ist natürlich die Porta Nigra, ein ab 170 n. Chr. errichtetes früheres römisches Stadttor. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und seit 1986 ein Teil des UNESCO-Welterbes in Trier.

Ein weiteres imposantes Bauwerk sind die Überreste der Kaiserthermen. Eine großflächig geplante spätantike römische Badeanlage, die einst zu den größten römischen Thermen nördlich der Alpen zählte. Was das Trio der römischen Großbauten komplettiert ist das Amphitheater. Hier hatten, nach der Fertigstellung im 2. Jh. n. Chr., 20.000 Menschen Platz, um bei Brot und Spielen mit dabei zu sein.

Im Sommer ist Trier eine Stadt zum draußen zu leben. Viele Plätze laden dazu ein, in der Fußgängerzone gemütlich den Tag ausklingen zu lassen oder eine Pause im Rahmen einer Stadtführung einzulegen. Dies natürlich auch gerne mit einem Glas Wein. Wenn Nittel die Metropole des Elblings ist, gilt Trier seit Jahrhunderten als Mittelpunkt der Genüsse rund um den Riesling.

Am Ufer der Mosel befindet sich der älteste Weinkeller Deutschlands. Hausherr ist hier das Stiftweingut der Vereinigten Hospitien. In vielen Nebenstraßen wirkt Trier sogar etwas «großstädtisch». Viele kleine Läden bieten individuelle, handgefertigte Produkte aus der Region an und auch kulinarisch kommt man auf seine Kosten. Sei es Sushi, hausgemachte Burger, moselfränkische Spezialitäten wie man sie auch in Nittel findet, oder gehobene Gastronomie – für jeden ist etwas dabei.

Zu erreichen ist Trier von Nittel aus entweder mit dem Auto, welches in einem der zahlreichen Parkhäuser fußläufig zu Innenstadt abgestellt werden kann oder mit der Bahn, die an zwei Bahnhöfen in Trier hält. Ebenso mit dem Fahrrad. Der Radweg führt von Nittel aus direkt an der Mosel entlang nach Trier.

 

Weiterführende Links:

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Zollstraße 1, 54453 Nittel

 

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